Fortbildungsveranstaltungen 2016

von Autismus Karlsruhe e.V.


Förderung von Menschen mit Autismus und ähnlichen Kommunikationsstörungen auf der Basis des TEACCH-Ansatzes®

Weiterbildungsreihe
2016 – 2018 In Karlsruhe


Veranstalter:
Autismus Karlsruhe e.V. und Team Autismus GbR

                 


Der TEACCH-Ansatz®

(TEACCH = Treatment and Education of Autistic and related Communication handicapped Children) Menschen mit Autismus haben – ganz unabhängig von ihren jeweiligen intellektuellen Fähigkeiten – grundlegende Schwierigkeiten in den Bereichen des sozialen Verhaltens und der Kommunikation. Ihre Verhaltensweisen sind für andere Personen in ihrer Umgebung oft nur schwer nachvollziehbar oder verständlich. Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bei Menschen mit Autismus führen dazu, dass sie die Welt anders erleben und entsprechend anders reagieren. Für eine sinnvolle und zielgerichtete pädagogisch-therapeutische Arbeit ist es daher unerlässlich, sich mit den Besonderheiten auseinanderzusetzen, die mit dem Behinderungsbild des Autismus verbunden sind. Auf dieser Grundlage können praktische Hilfen entwickelt werden, welche die Betroffenen darin unterstützen, ein möglichst selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen. Diesen Weg beschreitet der TEACCH Ansatz – ein international anerkanntes und erfolgreiches Konzept zur pädagogischen Förderung von Menschen mit Autismus und ähnlichen Kommunikations-Behinderungen. Im Rahmen des TEACCH Programms wird dieser Ansatz seit über 30 Jahren in North Carolina (USA) erprobt und weiterentwickelt. Kommunikation, Strukturierung und Individualisierung sind Kernpunkte des Konzepts, dem eine umfassende und individuelle Diagnostik zugrunde liegt.


Ziel der Weiterbildung

Der TEACCH Ansatz beinhaltet ein sehr umfassendes, ganzheitliches Konzept zur Förderung und Unterstützung von Menschen mit Autismus. Im Verlauf der Weiterbildung lernen die Teilnehmer die vielfältigen Aspekte des TEACCH Ansatzes kennen und setzen sich mit Möglichkeiten der Umsetzung in ihrem eigenen Praxisfeld auseinander. Je nach Themenschwerpunkt ergibt sich der Praxisbezug durch Fallbeispiele, praktische Übungen, konkrete Arbeit mit Klienten bzw. durch die Anwendung von Verfahren in Bezug auf einen eigenen Klienten Die Teilnehmer haben Gelegenheit, die vorgestellten Strategien und Verfahren zwischen zwei Veranstaltungsblöcken anzuwenden und über ihre Erfahrungen zu berichten. Eine fortlaufende Praxisreflexion ergänzt die inhaltlichen Schwerpunkte der einzelnen Veranstaltungsblöcke.


Die Weiterbildung gliedert sich in 2 Teile:

I. Intensivcurriculum mit Praxisanteilen und Abschlussarbeit

II. Zusatzqualifikation Diagnostik & Förderplanung



Inhaltliche Gliederung der Fortbildungsreihe „Förderung von Menschen mit Autismus und ähnlichen Kommunikationsstörungen auf der Basis des TEACCH-Ansatzes®

I. Intensivcurriculum mit Praxisanteilen

23.-25.08.2016      Teil 1 Einführung & Grundlagen

                                     (Leitung Alexander Lietzke)

05.-07.10.2016      Teil 2 Förderung der sozialen Kontaktfähigkeit

                                    (Leitung Eva Lausmann)

 

29.11.-01.12.2016  Teil 3 Informelle Förderdiagnostik/Praktisches Training

                                    (Leitung Antje Tuckermann + Co-Referenten)

24.-26.01.2017      Teil 4a Förderung der Kommunikation bei nicht und wenig sprechenden Personen

                                     (Leitung Antje Tuckermann)    

14.-16.02.2017
      Teil 4b Förderung der Kommunikation bei Asperger
                                     (Leitung Patric Selbach)

20.-22.06.2017
      Teil 5 Praxisreflexion/Fallseminar
                                     (Leitung Alexander Lietzke)

11.-13.10.2017
      Teil 6 Umgang mit herausforderndem Verhalten
 
                                     (Leitung Alexander Lietzke) - Teil 8 alte Reihe 

                                      Abschlussarbeit


II. Zusatzqualifikation Diagnostik & Förderplanung

Winter 2017/2018  Teil 7 Einführung in die Diagnostischen Instrumente des TEACCH- Ansatzes

                                     (Leitung Patric Selbach) - Teil 6 alte Reihe

 24.-26.01.2017      Teil 8a Testseminar: PEP-R/PEP-3
                                     (Leitung Julia Sparvieri)- Teil 7a alte Reihe

 17.-19.4.2018        Teil 8b Testseminar: AAPEP / TTAP
                                     (Leitung Alexander Lietzke)


Frühjahr 2018       Teil 8c Förderdiagnostik und Förderplanung bei Personen mit Asperger Syndrom/HFA – Achtung nur 2 tägig!

                                     (Leitung Patric Selbach) - Teil 7b alte Reihe



Inhalte der Fortbildungsreihe „Förderung von Menschen mit Autismus und ähnlichen Kommunikationsstörungen auf der Basis des TEACCH-Ansatzes®

I. Intensivcurriculum mit Praxisanteilen

Teil 1: Einführung und Grundlagen der Förderung von Menschen mit Autismus nach dem Vorbild des TEACCH-Modells: Strukturierung als Hilfe zum Verstehen und Handeln

Besonderheiten in der Wahrnehmung und Informationsverarbeitung bei Menschen mit Autismus führen dazu, dass dieser Personenkreis ganz besonders von strukturierenden und visuellen Hilfen profitieren kann. Auf dieser Erkenntnis basiert der TEACCH-Ansatz zur pädagogischen Förderung autistischer Menschen, der seit über 30 Jahren in den USA erprobt und weiterentwickelt wird. , die Strukturierung in der pädagogischen Förderung und im Alltag, gehört daher zu den grundlegenden Elementen der Arbeit nach dem TEACCH-Ansatz.

Im Rahmen dieses Seminars werden zunächst die theoretischen Grundlagen und Konzepte des TEACCHAnsatzes vorgestellt. Der Schwerpunkt liegt dann jedoch auf der Methode des  Structured Teaching. TeilnehmerInnen erhalten Hinweise und Hilfen zur Entwicklung von Strukturierungsmaßnahmen sowie zu deren praktischer Anwendung. Anhand vieler Praxisbeispiele werden Umsetzungsmöglichkeiten aus unterschiedlichen Bereichen der Betreuung und Förderung dargestellt. Auf dieser Grundlage erhalten die TeilnehmerInnen Gelegenheit, Anwendungsmöglichkeiten für ihre eigene Praxis zu diskutieren, Ideen zu entwickeln und ggf. selbst Materialien zu erstellen. Praktische Übungen und Gruppenarbeit ergänzen und vertiefen die theoretische Erarbeitung der Inhalte.


Teil 2: Förderung der sozialen Kontaktfähigkeit

In diesem Seminar beschäftigen wir uns intensiv mit den grundsätzlichen Fähigkeiten zur Kontaktgestaltung. Die Teilnehmer/innen lernen einen Erhebungsbogen zur Erfassung der Interaktionskompetenz kennen. Mit diesem lassen sich nicht nur grundlegende Defizite aufdecken, sondern auch geeignete Ansatzpunkte für eine gezielte Förderung der sozialen Interaktion identifizieren. Der Erhebungsbogen, der von einer Mitarbeiterin im TEACCH® Programm entwickelt wurde, kann für Personen mit unterschiedlichen Funktionsniveaus und bei jeder Altersgruppe eingesetzt werden.

Die Teilnehmer/innen erhalten zudem einen Einblick in unsere Arbeit mit Gruppen zur Förderung der sozialen Kompetenz, welche auf dem TEACCH® Ansatz basiert. Vorgestellt werden sowohl das Konzept unserer „SOKO Autismus“-Gruppen, als auch konkrete Materialien und Aktivitäten zur sozialen Förderung von Kindern und Erwachsenen.

Teil 3: Praktisches Training zur Arbeit nach TEACCH: Von der förderdiagnostischen Beobachtung zu individuellen Angeboten

Im Training haben die TeilnehmerInnen Gelegenheit, Strategien des TEACCH-Ansatzes in der praktischen Arbeit anzuwenden. Unter Anleitung arbeiten alle in Kleingruppen direkt mit Kindern oder Erwachsenen mit Autismus. In den praktischen Übungseinheiten können die TeilnehmerInnen Erfahrungen damit sammeln, Aufgaben und Anforderungen individuell zu gestalten und immer besser auf die Person abzustimmen, die sie fördern wollen. Dabei kommt es auf die Gestaltung der Lernsituation genauso an, wie auf die Inhalte der Förderung. Die praktische Arbeit bezieht sich auf unterschiedliche Themenbereiche und umfasst informelle Förderdiagnostik, Entwicklung von Förderzielen sowie die Gestaltung und Anpassung von individuellen Materialien. Für das praktische Training werden die Kenntnisse aus dem Grundlagenseminar vorausgesetzt.


Teil 4a: Das zur Förderung der spontanen Kommunikation bei nicht und wenig sprechenden Menschen mit Autismus

Die Erweiterung der kommunikativen Fähigkeiten ist ein zentrales Thema in der Förderung von Menschen mit Autismus. Hierbei geht es keineswegs nur um Sprache! Diese Veranstaltung behandelt Hilfen zur Diagnostik kommunikativer Kompetenzen und zur Interventionsplanung für Menschen, die nicht oder nur wenig sprechen. Der TEACCH-Ansatz bietet hierfür ein eigenes Instrument für die individuelle Diagnostik und Förderplanung sowie eine Reihe von konkreten Anregungen zur Förderung. Das TEACCH Communication Curriculum (Anleitung zur gezielten Förderung spontaner Kommunikation) entstand aus der Arbeit mit Menschen mit Autismus; es eignet sich aber auch für einen weiteren Personenkreis mit ähnlichen Schwierigkeiten. Zunächst werden die theoretischen Konzepte erarbeitet, die bei der Anwendung des TEACCH Communication Curriculums einer Analyse von Kommunikationsprozessen zugrunde liegen. Die diagnostischen Instrumente (Beobachtungsschema und strukturiertes Interview) werden vorgestellt und eingeübt. Die TeilnehmerInnen erhalten eine Anleitung zur Auswertung der Ergebnisse und zur systematischen Umsetzung in konkrete Förderplanung. Darauf aufbauend werden praktische Strategien, wie man die kommunikativen Kompetenzen der Klienten systematisch und gezielt fördern kann, diskutiert und für die eigene Praxis nutzbar gemacht. Im Verlauf des Seminars erarbeiten die TeilnehmerInnen eine Förderplanung für eigene Fallbeispiele:

Teil 4b: Diagnostik und Förderung der kommunikativen Kompetenzen bei Menschen mit Asperger Syndrom/highfunctioning Autismus

Das ist ein Instrument zur Erhebung kommunikativer Kompetenzen bei Personen, die nicht oder nur wenig sprechen. Zudem bietet es eine Systematik um realistische und funktionale Ziele im Bereich der Kommunikationsförderung zu identifizieren. Ausgehend von den Konzepten und der Systematik des „klassischen“ TEACCH Communication Curriculums haben wir ein förderdiagnostisches Instrument entwickelt, das sich bei Personen mit einer Autismus-SpektrumStörung anwenden lässt, die fließend sprechen.  In diesem Seminar stellen wir das Grundkonzept des vor und erarbeiten anschließend dessen Übertragung auf die Zielgruppe der Personen mit Asperger Syndrom. Wir beschäftigen uns mit deren typischen Herausforderungen in der Kommunikation sowie mit Strategien zur Erhebung der individuellen Schwierigkeiten (Förderdiagnostik). Konkrete Materialien, Ideen und Methoden zur Förderung der kommunikativen Kompetenz werden vorgestellt und diskutiert.

Teil 5: Fallseminar / Praxisreflexion

Dieser Veranstaltungsblock ist der Reflexion von Umsetzungsversuchen der Teilnehmer in ihren jeweiligen Praxisfeldern gewidmet. Die Teilnehmer bringen Materialien, Dias, Videos etc. mit und stellen im Seminar vor, was sie ausprobiert haben und wo sie auf Grenzen gestoßen sind. Probleme bei der Umsetzung werden diskutiert und gemeinsam Lösungen gesucht. Neben der Praxisreflexion geht es aber auch um eine vertiefende Auseinandersetzung mit den Konzepten des Structured Teaching. Dies wird ergänzt durch weitergehende Hinweise zur praktischen Umsetzung sowie durch Übungen in der Gruppe.

Teil 6: Umgang mit herausforderndem Verhalten (Teil 8 alte Reihe)

In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit Ursachen und Erklärungsansätzen für problematisches Verhalten bei Menschen mit Autismus (insbesondere fremd- und selbstverletzendes Verhalten).

Die TeilnehmerInnen lernen das 5 Phasen Modell zum Umgang mit herausforderndem Verhalten kennen und anwenden. Dieses zielt darauf ab, die Funktionen zu erkennen, die problematisches Verhalten erfüllt, oder die Gründe dafür zu verstehen. Dieses Verständnis wird dann genutzt, um einen individuellen und zielgerichteten Interventionsplan zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund dieses Wissens werden Handlungsstrategien zum Umgang mit problematischem Verhalten entwickelt. Ansatzpunkt ist dabei zum einen die gezielte Entwicklungsförderung. Zentrale Aspekte stellen dabei die Vermittlung angemessener Strategien im Bereich der Kommunikation und der sozialen Fähigkeiten sowie der selbstständigen Beschäftigung dar. Neben der Entwicklungsförderung ist der zweite wichtige Ansatzpunkt die Veränderung der äußeren Umstände (hierbei nutzen wir insbesondere die Methode des Structured Teaching). Ferner gilt es Bedingungen zu verändern, die das problematische Verhalten aufrechterhalten.

Anhand von Fallbeispielen wird der Umgang mit den 5-Phasen geübt.

II. Zusatzqualifikation Diagnostik & Förderplanung

Teil 7: Einführung in die diagnostischen Verfahren des TEACCH-Ansatzes (CARS; PEP-R/PEP-3; AAPEP) (Teil 6 alte Reihe)

In dieser Veranstaltung werden die drei diagnostischen Verfahren vorgestellt, die im TEACCH Programm entwickelt wurden und dort im Rahmen der üblichen Diagnostik angewendet werden: (1) die CARS (AutismusSchätzskala) zur Beurteilung, ob Autismus vorliegt und wie schwer die Auffälligkeiten im Verhalten sind; (2) das PEP-R/PEP-3 (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Kinder) zur Förderdiagnostik und (3) das AAPEP (Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Jugendliche und Erwachsene), das ebenfalls zur Förderdiagnostik eingesetzt wird. Die Teilnehmer lernen die Skalen und Aufgabenstellungen sowie das verwendete Testmaterial kennen und können sich mit deren Anwendung vertraut machen.

Teil 8a: Von der formellen Förderdiagnostik zum Förderplan: PEP-R/PEP-3 für Kinder (Teil 7a alte Reihe)

In diesem Kurs erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Durchführung zweier Tests mit dem PEPR/PEP-3 (auf Video oder live) zu beobachten und diese im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungsergebnisse erarbeiten die SeminarteilnehmerInnen Vorschläge zur Förderung und erstellen für jedes Kind einen Förderplan. Wesentliche Aspekte der Dokumentation von Untersuchungsergebnissen und Förderempfehlungen in Form eines Berichts werden angesprochen. Voraussetzung ist die Teilnahme an der Einführung in die diagnostischen Instrumente.

Basistext: Schopler, E., Reichler, R. J., Bashford, A., Lansing, M. D., & Marcus, L. (2000). Förderung autistischer und entwicklungsbehinderter Kinder. Band I: Entwicklungs- und Verhaltensprofil (Überarbeitete Neuausgabe). Schopler,E., Lansing, M.D., Reichler, R.J. & Marcus, L.M. (2005). Psychoeducational Profile - 3rd Edition (PEP-3). Austin, TX: pro-ed

Teil 8b: Von der formellen Förderdiagnostik zum Förderplan: AAPEP/TTAP für Erwachsene

In diesem Kurs erhalten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Durchführung eines Tests mit dem AAPEP (und/oder der neuen Version in Form des TTAP) sowie die zugehörigen Interviews (auf Video oder live) zu beobachten und diese im Anschluss gemeinsam auszuwerten. Auf der Basis der Untersuchungs-ergebnisse erarbeiten die SeminarteilnehmerInnen Vorschläge zur Förderung und erstellen einen Förderplan. Wesentliche Aspekte der Dokumentation von Untersuchungsergebnissen und Förderempfehlungen in Form eines Berichts werden angesprochen. Da es sich beim AAPEP und beim TTAP nicht um ein normiertes Instrument handelt, können auch durch Variationen beim Material und bei der Durchführung wertvolle Informationen gewonnen werden. Dies kommt zum Tragen, wenn die originalen Anforderungen für einen Klienten zu hoch oder zu niedrig erscheinen. Daher werden auch Variationsmöglichkeiten vorgestellt, die nicht im Manual enthalten sind. Voraussetzung ist die Teilnahme an der Einführung in die diagnostischen Instrumente.

Basistext: Mesibov, G., Schopler, E., Schaffer, B,. & Landrus, R. (2000). Förderung autistischer und entwicklungsbehinderter Kinder, Band IV: Entwicklungs- und Verhaltensprofil für Jugendliche und Erwachsene (AAPEP). Dortmund: verlag modernes lernen.

Mesibov, G., Thomas, J.B., Chapman, S.M. & Schopler, E. (²2007). TEACCH Trainsition Assessment Profile (TTAP), Austin, TX: pro-ed.

Teil 8c: Förderdiagnostik für Menschen mit Asperger Syndrom (Teil 7b alte Reihe)

Das TEACCH-Programm hat verschiedene Instrumente zur formellen Förderdiagnostik entwickelt, die speziell auf Personen mit Autismus ausgerichtet sind. Doch keines dieser Instrumente eignet sich für Grundschüler und Jugendliche mit Asperger-Syndrom beziehungsweise High-Functioning Autismus. Hier sind wir auf die informelle Förderdiagnostik angewiesen. Unsere Sammlung von Materialien, Aufgabenstellungen und Beobachtungsfragen berücksichtigt verschiedene Fragestellungen im Hinblick auf die Beobachtung autismustypischer Verhaltensweisen und Denkstile für genau diese Klienten. Sie hilft uns im Rahmen unserer Arbeit dabei, innerhalb eines begrenzten Zeitrahmens eine möglichst umfassende und individuelle Förderdiagnostik für ältere Kinder und Jugendliche mit Asperger-Syndrom durchzuführen. Im Rahmen dieses Seminars werden die Materialien vorgestellt und anhand von Praxisbeispielen oder im Rahmen einer „Live-Förderdiagnostik“ der Umgang und Variationsmöglichkeiten verdeutlicht. - Achtung nur 2 tägig!!

Basistext: Häußler, Fritzsche, Tuckermann (2013). Praxis TEACCH - Informelle Förderdiagnostik: Ansätze für eine Förderung entdecken. Dortmund: verlag modernes lernen.



Wichtige Hinweise


Zielgruppe:                        Eltern und Angehörige von autistischen Menschen, Co-Therapeuten, Mitarbeiterinnen und

                                             Mitarbeiter aus Einrichtungen und Diensten für Menschen mit Autismus 

Tagungsort:               Geschäftsstelle Autismus Karlsruhe e.V.

                      Durmersheimer Str. 83, 76185 Karlsruhe 

 

                                  In Ausnahmefällen behält sich der Veranstalter vor, den Veranstaltungsort zu verlegen.


Referenten:                Team Autismus: www.team-autismus.de

 

                                  Wir bitten um Ihr Verständnis, dass sich aufgrund der langfristigen
                                  Planung ein Wechsel bei den jeweiligen Dozent/innen ergeben kann.


Info und Anmeldung:       Autismus Karlsruhe e.V. 

Durmersheimer Str. 83, 76185 Karlsruhe

Telefon: 0721 5695880, Telefax: 0721 5695879
E-Mail: 
info@autismus-karlsruhe.de

Web: www.autismus-karlsruhe.de

 

Gebühren                  Mit der Anmeldung buchen Sie automatisch die Tagesverpflegung von 22,- € pro Tag für alle gewählten Veranstaltungen.


                              Die Kursgebühr von 4750,- € wird vor dem ersten Seminar in Rechnung gestellt.

 

                              Ratenzahlung ist auf Anfrage möglich.

 

                              Bei den aufgeteilten Kursteilen sind im Preis entweder Teil a oder Teil b (oder Teil c) enthalten. Es besteht die Möglichkeit an den weiteren Wahlmodulen teilzunehmen (bitte entsprechend zusätzlich ankreuzen). Dann erhöht sich die Kursgebühr jeweils um 520,- €.

 

                              Alle Preise inkl. 19% MwSt.

                                                                                    

Zahlung:                   Die Entrichtung der Kursgebühr soll per Überweisung (IBAN DE02 6605 0101 0022 1262 21, BIC, KARSDE66XXX, Sparkasse Karlsruhe) spätestens 14 Tage vor Beginn der Veranstaltung erfolgen.


Teilnahme-

bescheinigung:                Wird am Ende jedes Kursteiles ausgehändigt, sofern dieser  vollständig  besucht  wurden.

Zertifikat:                  Es können separate Teilnahme-Bescheinigungen für das Intensivcurriculum und die Zusatzqualifikation Förderdiagnostik erworben werden.

                                                                                               Voraussetzungen für die Vergabe des Zertifikats des Intensivcurriculums:

·         Durchgängige Teilnahme an allen 6 Lehrgangsbausteinen des Intensivcurriculums

·         Abgabe einer individuellen Abschlussarbeit. Genauere Informationen hierzu erhalten Sie innerhalb der Veranstaltungen der Weiterbildungsreihe.

Voraussetzungen für die Vergabe des Zertifikats der Zusatzqualifikation Förderdiagnostik:

·         Durchgängige Teilnahme an den Lehrgangsbausteinen 7 und 8 der Zusatzqualifikation Diagnostik & Förderplanung.

Genauere Informationen hierzu erhalten Sie innerhalb der Fortbildung.

Rücktrittsbedingungen:     Ein Rücktrittsrecht besteht nur bei schriftlicher Benachrichtigung an den Veranstalter. 

Bei Rücktritt wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 40,--  € in Rechnung gestellt.

Bei  Rücktritt später als 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn oder bei  Nichtteilnahme  ohne  rechtzeitige  schriftliche

Rücktrittserklärung werden  100 % des Teilnahmebeitrages in Rechnung gestellt. 


Zeitplan der Kursteile:        Erster Tag       10:00 – 17:00 Uhr

                                                 Zweiter Tag    09:00 – 16:30 Uhr

                                     Dritter Tag      09:00 – 15:30 Uhr
                                     Mittagspausen und Kaffeepausen nach Absprache
                                     Stundenumfang: 24 Unterrichtseinheiten a 45 min

Zeitplan für das                    Erster Tag       10:00 – 18:00 Uhr

Praktische Training:            Zweiter Tag    08:30 – 17:30 Uhr
                                     Dritter Tag      08:30 – 15:00 Uhr
                                     Mittagspausen und Kaffeepausen nach Absprache
                                     Stundenumfang: 27 Unterrichtseinheiten a 45 min

Zeitplan für Teil 8c:          Erster Tag       10:00 – 17:00 Uhr

(nur 2-tägig)                           Zweiter Tag    09:00 – 10:30 Uhr
                                     Mittagspausen und Kaffeepausen nach Absprache
                                     Stundenumfang: 18 Unterrichtseinheiten a 45 min

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Flyer: --> Flyer_Fortbildungsreihe-nach-TEACCH_2016.pdf
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Infos: --> Ausschreibung_Fortbildungsreihe-nach-TEACCH_2016.pdf


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